Besuch bei
neuen Nachbarn !
Freundliche und hilfsbereite
Menschen treffen !
Neue Freunde
kennen lernen !

 

Ende Juni 2004 fuhren wir drei Freunde gemeinsam auf Urlaub. Es ging wieder einmal von Wien aus
Richtung Osten, für Geri war es zum ersten Mal. Für Georg ist es bereits der dritte Bootsurlaub in Ungarn
und für mich war es ein Besuch bei lieben Freunden. Ausgangspunkt ist Korneuburg, beim MSC-Danubia


Teil 1:
Tag 1 bis 5 geht von Korneuburg bis Budapest Strkm 1942 bis 1633
 
Biene & Georg Traude & Gerhard Xandi & Gerald

Abfahrt war am 25. Juni 2004 um 15:00 Uhr, Stromkilometer 1942,5

Durch Wien war ruhiges Wasser, bei der Schleuse Freudenau gab es wie immer keine lange Wartezeit. Der Zoll in Hainburg hat eine neue Anlegestelle und Ihre Kollegen in Devin  ein neues Ponton. Bis um 16:00 Uhr schafften wir es ins Hafenbecken von Bratislava wo wir wie immer gut bei Milan´s Treff  versorgt wurden.

Die erste Nacht ist bei Strkm 1864,5 , "Milans Treff"

Das Wetter meinte es gut mit uns, wir hatten glattes Wasser. Bei der Schleuse Gabcikovo meldet man sich über UKW Kanal 78 an, der Schleusenkapitän spricht Deutsch und ist sehr freundlich. Bei Ost-Wind sollte man ganz besonders aufpassen, wenn man beim Tal Schleusen zum Tor kommt ist das Anlegen nicht möglich.

Die Boote fahren durch ruhiges Wasser zwischen schönen Augebieten in Richtung Komarno. Der neue Club im Werftgelände wird nächstes Jahr fertig, das Club- Restaurant hat uns begeistert, von der Qualität und vom Preis. Benzin wurde bis zum Abend gebracht. Die Plastikkanister waren sauber.
Generell muss zum Treibstoff gesagt werden: Vergesst nie einen Filter, ein Damenstrumpf geht auch, es werden meist alte Metallkanister benutzt. Vergaser oder Einspritzmotoren haben kein Verständnis für die Beigaben!
Am Nachmittag besuchten wir das Zentrum von Komarno, die Innenstadt wurde neu aufgebaut und lädt zum Bummeln und zu Lokalbesuchen ein.  Die Boote stehen in dieser Zeit sicher bewacht an der Steganlage.

Unsere zweite Nacht bei Strkm 1770 linkes Ufer

Bei den letzten Stopps in Komarno machten wir immer nur die Zollkontrolle, die man jetzt bequemer vor der neuen Brücke in Esztergom, linkes Donauufer Strkm 1719 durchführt.

Yacht Club Komarno
Tel. 0903 306 915;   Fax +421 35 7740 872
www.yachtclub.szm.sk

Slovakischer Zoll am linken Ufer  bei Strkm 1768
 

der Ungarische Zoll am rechten Donauufer


Weiter geht´s am Morgen zum "Eden Camping", Strkm 1744 rechtes Ufer, nicht vergessen, Möchte man anlegen, muss man bereits in Ungarn einklariert sein. Im Donauarm in der Nähe von Almasneszmely hat man Natur pur, einen Campingplatz in toller Lage, Bademöglichkeit und eine kleine Runde Wasserski ist auch möglich.
 

Man kann nicht überall Station machen, der Urlaub dauert nur zwei Wochen.

Esztergom besuchen wir bei der Rückfahrt, auf dem Foto sieht man den neue Zollsteg. Interessant für die Heimfahrt, der Tank reicht bis Bratislava.

 

Die dritte Nacht bei Strkm 1705 rechtes Ufer
Der Baggersee zwischen Esztergom und Visegrad, ist ideal zum baden und übernachten, wie Urlaub in einer Bucht am Meer, nur ohne Salz !

Das Kraftwerk von Nagymaros, könnt Ihr Euch noch erinnern, ist wieder komplett aus der Donau entfernt worden.1992 war noch die halbe Donau zugeschüttet.
Die Festung Visegrad besuchen wir von Szentendrei aus.

Die Szentendrei-Duna ist gut befahrbar und teilweise mit Schifffahrtszeichen versehen. Sie ist 32 km lang und landschaftlich sehr reizvoll. Im Verlauf gibt es mehrere Campingplätze und Restaurants.

In Szentendrei legen wir um die Mittagszeit an, die Stadt ist unbedingt zu besuchen, kleine Läden für Touristen, Restaurants, Bars mit dummem Bedienpersonal für welches Kopfrechnen ein Fremdwort ist. Besuchen sie nicht Lokale  in der ersten Reihe, sie haben teils unverschämte Preise. Last Euch die gute Laune nicht verderben  und besucht ein anderes, es gibt genug Auswahl. Mein Tipp "Rab Raby", hinter dem Hauptplatz.
Die vierte Nacht Strkm 10 der Szentendrei-Duna

Am nächsten Morgen geht es nach Visegrad. Der Yachtclub Wiking ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge nach Budapest oder Visegrad, wir kennen beides. Beim Ausgang rechts, nach 500 m kommt ein großer Supermarkt und die Haltestelle für den Bus. Etwa 8:50 Uhr kommt der Bus, fragt sicherheitshalber ob er auch auf die Festung fährt. Nach etwa 30 min ereicht Ihr Visegrad. Kontroliert den Fahrplan, ca. um 13:00 Uhr gehts wieder zurück.

Vom Parkplatz unter der Festung  gingen wir noch ca. 800 m zu der Sommerrodelbahn, wieder zurück, reichte es gerade für die Rückfahrt. Ein lohnender Ausflug.

Genauso wie die Fahrt mit der Stadtbahn nach Budapest, maximal 20 min. und die Boote sind auch in Szentendrei  sicher. Diesen Ausflug machten wir aber im Vorjahr.

Zurück in Szentendrei waren wir noch einkaufen, wenn notwendig gibt es auch Benzin (Filtern!). Wir teilten uns die Zeit so ein, das Budapest genau zur Dämmerung ereicht wird. Ihr müßt den Sonnen-untergang, bzw. das Einschalten der Straßenbeleuchtung beobachten. An der Margareteninsel vorbei, Strkm 1648,  Budapest in der Abenddämmerung wird schon fast kitschig, die ganze Stadt ist beleuchtet. Last Euch gemütlich treiben und achtet auf die Ausflugsschiffe, sie tauchen bei schönen Wetter in Scharen auf und fahren kreuz und quer, es ist Ihre Donau.

Bei Strkm 1644 kommt Ihr in die Dunkelheit, nach der neuen Brücke geht es bis zum Strkm 1633, zu der nächsten Anlegemöglichkeit. Die Donau ist breit, tief und es gibt Streulicht vom Ufer. Bleibt in der Mitte, sucht mit dem Scheinwerfer die Bojen und nach 10 km kommt die Autobahnbrücke. Ihr habt es geschafft, sie ist beleuchte, Ihr seht sie schon von weiten. Vor der Brücke gehts bei Strkm 1633 rechtes Ufer in einen Altarm wo sich gleich am Anfang ein Schiff mit Stegen  befindet. Das Licht geht über Bewegungsmelder an und die Nachtwächter helfen beim Anlegen.


Die fünfte Nacht Bei Strkm 1633 Yacht-Club Harosi

Arnika und Henrik Sinkovits sind schon alte Freunde von uns, man trifft meist auch andere Bootfahrer in Ihrer Station. Die Verpflegung und das Service sind in Ordnung. Bei später Ankunft ist Telefonische Ankündigung von Vorteil. Getankt wird wieder mit alten Kanistern, hier ist der Filter wichtig, das kennen wir aus eigener Erfahrung. Nach einem reichlichen Frühstück ging´s am morgen weiter.


Weiter Teil 2