copyright © 2010 Gerhard Bockberger, alle Rechte vorbehalten. Inhalte und Anordnung auf dieser Website unterliegen dem Schutz des Urheberrechts. Der Inhalt dieser Website darf nicht zu  kommerziellen Zwecken kopiert, verbreitet, verändert oder Dritten zugänglich gemacht werden Herzlich Willkommen in der Rattenfängerstadt Korneuburg! Historisch bedeutend, lebendig, blühend und innovativ - die Bezirkshauptstadt vor den Toren Wiens und an der Schwelle zum Weinviertel hat viele Facetten. Hier lässt es sich angenehm wohnen, leben, arbeiten, einkaufen, relaxen und sogar äußerst stimmungsvoll heiraten. Weg  B     Zur Donau Vom Rathaus zur Donau Treffpunkt Rattenfängerbrunnen Wir treffen uns beim Rattenfängerbrunnen, wenden uns dem Landesgericht zu, überqueren die Wienerstraße und stehen vor dem Haus Wienerstraße 2 / Donaustraße 2. Diese Haus war bis zum großen Stadtbrand von 1417 das Rathaus. Bürgermeister Niklas Engelgershauser verlegte es schließlich in die linke Hälfte des Landesgerichtes, damals eine Pilgerherberge.   Die Donaustraße war eine der bedeutendsten Geschäftsstraßen unserer Stadt: Mehrere Schuster hatten hier ihre Werkstadt; Friseure, Gemischtwarenhändler, Fleischhauer und der Gasthof "Schwarzer Adler" im Haus Nr. 21. Noch jetzt sieht man bei Bauarbeiten, bei denen die Fassade abgeschlagen wird, dass die Häuser dieser Straße durch Kriegseinwirkungen im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt wurden. Bei der Belagerung Korneuburgs 1946 durch die kaiserlichen Truppen unter General Puchheim wurde dieses Gebiet fast völlig zerstört. Schifftor An der Stelle der Villen Nr. 29 und 32 stand früher das Schifftor. Es war übrigens Anlass zur ersten Bürgerbewegung Korneuburgs, die dessen Abbruch im Jahr 1877 verhindern wollte. Wir unterqueren die Schnellbahn und kommen nun in jenen Stadtteil, der bis zur Erbauung der Autobahn Überschwemmungsgebiet war. Wasserturm Auf der linken Seite befindet sich ein Wasserturm. Er diente zu Wasserversorgung des Genesungslagers für verwundete Soldaten des Ersten Weltkrieges, die auf dem Gebiet der heutigen Schrebergärten in Baracken untergebracht waren. Die Donaustraße hieß einst Holz-Gstetten-Weg und führte zum heutigen Ausstreifplatz an der Donau, wo einst die Flöße landeten und Bauholz die Donau abwärts brachten. Raaberkreuz Nach der Autobahnunterführung stehen wir vor einem Raaberkreuz. Diese Kreuze wurden auf Wunsch des Kaisers errichtet und erinnern an die Befreiung von Raab (Györ) aus der Hand der Osmanen im Jahre 1598. Ehemalige Schiffswerft Die ehemalige Schiffswerft wurde 1852 von der DDSG, der damals weltgrößten Reederei, als Winter- und Reparaturhafen errichtet. Sie war zwar nicht sehr groß, hatte aber bis 1880 sogar ein eigenes kleines Spital. Nach dem Untergang der Monarchie verlor die DDSG die wichtigsten Werften in Ungarn, wodurch die Bedeutung der Korneuburger Werft und deren Beschäftigungsstand wesentlich stiegen. Neben formschönen Passagierschiffen wurden auch Schwimmkräne, Zug- und Schubschiffe, Fischdampfer und sogar Hochseeschiffe gebaut. Alte Werft - Blue Danube Park 1991 wurde die Werft privatisiert und 1994 endgültig geschlossen. Danach wurden auf dem Areal ein Gründer- und Innovationszentrum sowie ein Kulturbezirk eingerichtet. Seither hat sich hier ein viel versprechender Kulturschwerpunkt entwickelt. Seit mehreren Jahren wird der Backsteinbau neben der Slipanlage, die so genannte Kulturhalle, mit großem Erfolg vom alljährlich stattfindenden Niederösterreichischen Donaufestival (7a) bespielt, da sich das technische Ambiente der Alten Werft besonders für die Avantgarde hervorragend eignet. Gleich bei der Einfahrt in den Werftarm liegt die Korneuburger Schiffsanlegestelle und daneben eine Museumswerft für historische Schiffe. Rollfähre Ein schöner Spaziergang donauabwärts führt zur Rollfähre Korneuburg - Klosterneuburg. Sie wurde 1894 als "Fliegende Brücke" eröffnet und 1935 zur Rollfähre umgestaltet. Seit 1994 ist sie in Privatbesitz und wird gerne zu einer nostalgischen Tour über die Donau in Anspruch genommen. MSC-Danubia ist ein Sportboothafen mit allem was ein Bootstourist benötigt. Strom und Wasser am Steg, Ein Grillplatz an der Donau und im Clubhaus gibt's WC und Duschen. Für Notfälle kann der Kran 4,5t heben. Leider sind wir durch die Hafenbreite für Boote bis  max. 10m begrenzt. Gästeplätze kosten 11€/Tag. Um eine  Telefonische Ankündigung wird gebeten, da nicht immer jemand anwesend ist. Bahnhof Korneuburg Vom Bootsklub sind es ca. 12 min. zum gehen und man ist in 20 min im Zentrum von Wien. Die Schnellbahn hat auch ein Abteil für Fahrräder und das Radnetz in der Wiener-City ist gut ausgebaut. Korneuburg hat knapp 13.000 Einwohner. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von 9,7 km², davon 2,2 km² Auwald.