copyright © 2010 Gerhard Bockberger, alle Rechte vorbehalten. Inhalte und Anordnung auf dieser Website unterliegen dem Schutz des Urheberrechts. Der Inhalt dieser Website darf nicht zu  kommerziellen Zwecken kopiert, verbreitet, verändert oder Dritten zugänglich gemacht werden Herzlich Willkommen in der Rattenfängerstadt Korneuburg! Historisch bedeutend, lebendig, blühend und innovativ - die Bezirkshauptstadt vor den Toren Wiens und an der Schwelle zum Weinviertel hat viele Facetten. Hier lässt es sich angenehm wohnen, leben, arbeiten, einkaufen, relaxen und sogar äußerst stimmungsvoll heiraten. Weg  C     Korneuburg West Vom Rathaus zum Fridhof Wir treffen uns beim Rattenfängerbrunnen, wenden uns der Dreifaltigkeitssäule zu und spazieren die Stockerauer Straße entlang stadtauswärts. Bankmannhaus Das Haus soll Sitz der Bäckerinnung gewesen sein, Türstürze aus 1579 und 1684 zeigen die Symbole des Bäckergewerbes (1a). Alter Einkehrgasthof Gegenüber der Augustinerkirche liegt der ehemalige Gasthof zum weißen Wolf, der um 1600 erbaut wurde. Er besaß noch bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts Stallungen und Wagenremisen im Hof. Kemenovic-Villa Wir wandern weiter und stehen bald vor der "Taxavilla" einem hübschen, stilreinen Ensemble aus dem Jahr 1905. Errichtet wurde sie von Feldmarschall-Leutnant Kemenovic von Belovar. Die volkstümliche Namensgebung erfolgte nach dem Namen seines Schwiegersohnes. Auf der gegenüber liegenden Seite sehen wir die Backsteinbauten der ehem. Albrechtskaserne, erbaut von der Stadt Korneuburg für die k.u.k. Armee in den Jahren ab 1892. Die Stadt hatte diese Kaserne auf 40 Jahre der Armee vermietet. Friedhof Beim Friedhof sehen wir an der Ostecke eine kleine Kapelle, hier soll die Kirche "St. Johannes vor den Mauern" gestanden sein. Mittelalterliche Gerätefunde im Gelände auf der anderen Seite der Stockerauerstraße könnten eine Bestätigung für die Existenz der Kirche und einiger umliegender, dazugehöriger Häuser sein. Wir stehen nun vor dem Haupteingang des Friedhofes: Er wird seit 1639 inoffiziell, seit 1785 offiziell benützt. Der Kreuzweg wurde 1891 von Baumeister Molzer erbaut und mit Bildern von Alois Stoff, nach Vorbildern von Josef von Führich, ausgestattet. Der Kreuzweg war ursprünglich auf den sog. "Hafnergründen" vor dem Stadttor angelegt und wurde von den Damen Susanne Welser (1733) und Susanne Turczinski (1741) finanziert. Im so genannten Zweierfriedhof, einer Erweiterung im Jahre 1889, steht das 1999 renovierte Mariazeller Kreuz (4a), ein Eisenguss aus Gusswerk bei Mariazell. Dieses Kreuz stand ursprünglich ebenso wie der Kreuzweg vor dem Klostertor (nahe der Augustinerkirche). Heldenfriedhof Anschließend an die beiden alten Friedhöfe erstreckt sich das Ensemble des Heldenfriedhofs. Dieser Teil des Friedhofes mit Zufahrt, Kapelle, Kriegerdenkmal sowie den Soldatengräbern wurde von den Soldaten des Eisenbahnregimentes 1915 geplant, finanziert und errichtet. Abgesehen von einigen Zeitschäden ist diese Anlage völlig erhalten geblieben. Verschwunden sind leider alle alten Eichenholzkreuze und Stelen der im Ersten Weltkrieg in Korneuburg verstorbenen Soldaten der k.u.k. Armee. In der Kapelle befindet sich u. a. ein Mosaikbild des letzten österreichischen Kaisers, Karl I. Die Orgel fiel leider den Kriegsereignissen des Zweiten Weltkrieges zum Opfer. Am Westende des Heldenfriedhofs liegen die Ehrengräber der Stadt Korneuburg, sowie der kleine, gut gepflegte Judenfriedhof (5a). Veranstaltungs- kalender und Stadtprospekte im Rathaus / Bürgerservice