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Herzlich Willkommen in der Rattenfängerstadt Korneuburg!
Historisch bedeutend, lebendig, blühend und innovativ - die Bezirkshauptstadt vor den Toren
Wiens und an der Schwelle zum Weinviertel hat viele Facetten. Hier lässt es sich angenehm
wohnen, leben, arbeiten, einkaufen, relaxen und sogar äußerst stimmungsvoll heiraten.
Weg C Korneuburg West
Vom Rathaus zum
Fridhof
Wir treffen uns beim Rattenfängerbrunnen, wenden uns der Dreifaltigkeitssäule zu
und spazieren die Stockerauer Straße entlang stadtauswärts.
Bankmannhaus
Das Haus soll Sitz der Bäckerinnung gewesen sein, Türstürze aus 1579 und 1684
zeigen die Symbole des Bäckergewerbes (1a).
Alter Einkehrgasthof
Gegenüber der Augustinerkirche liegt der ehemalige Gasthof zum weißen Wolf, der
um 1600 erbaut wurde. Er besaß noch bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts
Stallungen und Wagenremisen im Hof.
Kemenovic-Villa
Wir wandern weiter und stehen bald vor der "Taxavilla" einem hübschen, stilreinen
Ensemble aus dem Jahr 1905. Errichtet wurde sie von Feldmarschall-Leutnant
Kemenovic von Belovar. Die volkstümliche Namensgebung erfolgte nach dem
Namen seines Schwiegersohnes. Auf der gegenüber liegenden Seite sehen wir die
Backsteinbauten der ehem. Albrechtskaserne, erbaut von der Stadt Korneuburg für
die k.u.k. Armee in den Jahren ab 1892. Die Stadt hatte diese Kaserne auf 40 Jahre
der Armee vermietet.
Friedhof
Beim Friedhof sehen wir an der Ostecke eine kleine Kapelle, hier soll die Kirche "St.
Johannes vor den Mauern" gestanden sein. Mittelalterliche Gerätefunde im
Gelände auf der anderen Seite der Stockerauerstraße könnten eine Bestätigung für
die Existenz der Kirche und einiger umliegender, dazugehöriger Häuser sein.
Wir stehen nun vor dem Haupteingang des Friedhofes: Er wird seit 1639 inoffiziell,
seit 1785 offiziell benützt. Der Kreuzweg wurde 1891 von Baumeister Molzer erbaut
und mit Bildern von Alois Stoff, nach Vorbildern von Josef von Führich, ausgestattet.
Der Kreuzweg war ursprünglich auf den sog. "Hafnergründen" vor dem Stadttor
angelegt und wurde von den Damen Susanne Welser (1733) und Susanne
Turczinski (1741) finanziert. Im so genannten Zweierfriedhof, einer Erweiterung im
Jahre 1889, steht das 1999 renovierte Mariazeller Kreuz (4a), ein Eisenguss aus
Gusswerk bei Mariazell. Dieses Kreuz stand ursprünglich ebenso wie der Kreuzweg
vor dem Klostertor (nahe der Augustinerkirche).
Heldenfriedhof
Anschließend an die beiden alten Friedhöfe erstreckt sich das Ensemble des
Heldenfriedhofs. Dieser Teil des Friedhofes mit Zufahrt, Kapelle, Kriegerdenkmal
sowie den Soldatengräbern wurde von den Soldaten des Eisenbahnregimentes
1915 geplant, finanziert und errichtet. Abgesehen von einigen Zeitschäden ist diese
Anlage völlig erhalten geblieben. Verschwunden sind leider alle alten
Eichenholzkreuze und Stelen der im Ersten Weltkrieg in Korneuburg verstorbenen
Soldaten der k.u.k. Armee.
In der Kapelle befindet sich u. a. ein Mosaikbild des letzten österreichischen
Kaisers, Karl I. Die Orgel fiel leider den Kriegsereignissen des Zweiten Weltkrieges
zum Opfer.
Am Westende des Heldenfriedhofs liegen die Ehrengräber der Stadt Korneuburg,
sowie der kleine, gut gepflegte Judenfriedhof (5a).
Veranstaltungs-
kalender und
Stadtprospekte
im Rathaus /
Bürgerservice